Reviews NOVEMBER 2019

 

EPICA – Design Your Universe

Release : 04.10.2019

INFO-Auszug

Seit Jahren surfen EPICA auf den höchsten Wellen des Erfolgs. Sie liefern ein atemberaubendes Album nach dem anderen und überziehen den Erdball regelmäßig mit opulenten Konzertreisen. Im Jahre 2019 jedoch, nach eindrucksvollen 17 Jahren ganz links auf der Überholspur, gönnen sich die niederländischen Symphonic-Metal-Titanen eine Auszeit. Um mal tief durchzuatmen, das auch. Doch vor allem, um mal darüber nachzudenken, was sie überhaupt erst in diese Höhen gebracht hat.

Die Antwort darauf fällt leicht. Vor genau zehn Jahren veröffentlichten EPICA das, was heute gemeinhin als ihr großer Durchbruch angesehen wird. Zwar waren sie mit ihren drei eindrucksvollen Studioalben, einem Soundtrack und einem epischen Orchesterprojekt alles andere als Greenhorns; die Veröffentlichung von »Design Your Universe« markiert dennoch die Wasserscheide zwischen einer ziemlich bekannten Symphonic-Metal-Band mit großen Ambitionen und dem internationalen Phänomen, das die Band seither geworden ist. Mit ordentlich Momentum und einer wunderbaren Balance zwischen epischem Metal-Budenzauber und monumentalen Orchester-Landschaften, zwischen Kopfkino-Bombast und zähnefletschender Härte, zwischen Mark Jansens grabestiefen Grunts und Simone Simons gesanglicher Naturgewalt, stürmte »Design Your Universe« europaweit in die Charts und katapultierte die Band auf ein völlig neues Level.

Bis heute ist wird »Design Your Universe« von der Band ebenso geliebt wie von den Fans und den Kritikern – und bekommt zum zehnten Geburtstag deswegen eine aufwändige Neuauflage spendiert. „Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass wir da etwas Besonderes erschufen“, blickt Bandgründer Mark Jansen auf die Aufnahmen zurück – und heute ist dieses Werk eines seiner Lieblingsalben. „Außerdem hatte es die bis zu diesem Zeitpunkt beste Produktion aller Zeiten.“ Die ist natürlich ihrem langjährigen Produzenten und Freund Sascha Paeth zu verdanken. »Design Your Universe« markierte also nicht nur einen neuen musikalischen Höhepunkt; die Produktion war so umwerfend, dass Jansen sogar seine Zweifel hatte, ob man das Album zu diesem Jubiläum überhaupt neu mixen sollte. „Der Klang ist brillant, warum eigentlich ändern?“, lacht er. Am Ende einigten sie sich darauf, sehr nah am ursprünglichen Sound zu bleiben und nur an einigen Schräubchen zu drehen, um dieses wegweisende Werk in die digitale Zeit zu holen. „2009 waren die Alben alle noch sehr komprimiert, was wir dem damals herrschenden ‚Loudness War‘ zu verdanken haben“, klärt er auf. „Heute hat man wieder viel mehr Raum für den Mix, was natürlich alles deutlich dynamischer macht.

Neue Technik hin oder her: Junge, sind diese Songs gut gealtert! ‚Martyr of the Free Word‘, ‚Unleashed‘, die Power-Ballade ‚Tides Of Time‘ oder das unvergessliche Epos ‚Design Your Universe‘ sind längst moderne Klassiker und haben sich schon vor Jahren ihren Platz im Thronsaal des Symphonic Metal gesichert. „Es hat sich gut angefühlt, die Entstehung dieses Albums noch einmal zu durchleben“, sagt Jansen. „Mein Lieblingsstück ist immer noch ‚Kingdom Of Heaven‘: Es enthält alles, wofür EPICA damals standen. Außerdem ist es meiner Großmutter gewidmet, die verstarb, als wir das Album gerade aufnahmen. Es wird immer eine besondere Bedeutung für mich haben.“ Nicht nur für ihn. „Marks Großmutter war für die gesamte Band eine sehr wichtige Figur“, sagt auch Simone Simons. „Seit Anbeginn von EPICA war ihr Haus unser Proberaum. Sie begrüßte uns stets mit einem Lächeln und stellte immer sicher, dass wir alles hatten, was wir brachten.“ Simone widmete ihr ‚Tides Of Time‘, was dieses Werk zusätzlich zu einem besonders emotionalen für die ganze Band macht.

Und »Design Your Universe« ist sogar noch mehr als das. Es ist das Album, das das Fundament für all das legte, was danach kommen sollte. Ihre erste Platte mit Ariën van Weesenbeek als permanentem Schlagzeuger, Isaac Delahaye als neuem Gitarristen und Artwork-Alchemist Stefan Heilemann (Heilemania) als visuellem Komplizen: Erstmals hatten EPICA all die Ingredienzen zusammen, die sie jetzt endgültig an die Spitze bringen sollten. „Isaac kam in die Band, als wir sprichwörtlich schon auf der Schwelle des Studios standen“, blickt Jansen zurück. „Er hatte also kaum Zeit, etwas zum Album beizutragen – und machte an den Gitarren dennoch einen unglaublichen Job. Er hob die Songs auf ein anderes Level. Vielleicht also war es sogar ganz gut, dass ihm so wenig Zeit zur Verfügung stand. Wir konnten nichts totdenken. Ich denke heute gern, dass es alles genau so kommen musste.“

Manchmal geht es eben genau auf. »Design Your Universe« ist ein rarer Fall, in dem es einfach Klick machte, in dem alles genau so passierte, wie es passieren sollte. „Ein Album ist erst dann ein Erfolg, wenn es immer dieselben Emotionen triggert – ganz gleich, wie alt es ist. Und diese Songs treffen mich immer noch direkt ins Herz“, sagt Simons. Natürlich ist es auch ihre glänzende Gesangsleistung, die auf ewig ihre Spuren im Symphonic Metal hinterlassen wird. „Ich war sehr zufrieden mit meinem Gesang“, nickt sie. „Ich konnte wieder einen Schritt vorwärts machen. Natürlich versuche ich das immer; es gibt nur keine Garantie, dass es klappt.“

Es klappte. Und nun, zehn Jahre nach der Geburt dieser neuen Symphonic-Metal-Galionsfigur, statten Mark Jansen (Rhythmusgitarre, Gesang), Simone Simons (Gesang), Isaac Delahaye (Gitarre), Rob van der Loo (Bass), Coen Janssen (Keyboards, Synthesizer, Piano) und Ariën van Weesenbeek (Drums) ihrem ikonischen Album mal wieder einen Besuch ab – und verschönern die Neuauflage gleich noch mit fünf kostbaren Akustikversionen einiger ihrer verehrtesten Songs. „Wir waren alle vollkommen begeistert davon, wie gut diese neuen Versionen klangen, und genossen es sehr, sie aufzunehmen. Sie zeigen eine neue Sichtweise auf die Originale auf“, strahlt Jansen und Simone fügt an: „Ich hatte riesigen Spaß an diesen akustischen Songs! Ich meine, ein massives Monster wie ‚Martyr Of The Free World‘ in eine Ballade zu verwandeln, zeigt ja nur, wie stark der Song wirklich ist.“ Das gilt natürlich für die gesamten 74 Minuten und 50 Sekunden von »Design Your Universe«: Eine sinfonische Offenbarung, ausgeführt auf allerhöchstem Niveau. Oder um es in der Sprache der Marvel-Comics zu sagen: Jeder Held hat seinen Ursprung. Das hier ist ihrer. Ein übermächtiges Schisma, heute ebenso episch und monumental wie 2009.

Björn Springorum

FAZIT

Mit schöner Regelmässigkeit liefern EPICA tolle Alben ab.Dieses macht ebenfalls eine RICHTIG GUTE “Figur” und schwächelt-wieder einmal- meiner Meinung nach kein bißchen!

10 von 10 Punkte


HELLOWEEN –  »United Alive« & »United Alive in Madrid«

Release : 04.10.2019

INFO-Auszug

Es musste wieder zusammenkommen, was zusammengehört: PUMPKINS UNITED. Diese Geburt war allerdings nie nur eine Reunion der Originalband, sondern ganz großes Kino – das ultimative Besteck aus allen 7 Metal-Helden: Andi Deris, Michael Kiske, Michael Weikath, Kai Hansen, Markus Grosskopf, Sascha Gerstner und Daniel Löble. Oder anders ausgedrückt: Der wahrgewordene Traum von Fans auf der ganzen Welt, die über die Jahre nie aufgehört hatten, sich genau diese Zusammenkunft zu wünschen. Was folgte, war ein Freudenschrei von der Elbe bis zum Zuckerhut und im Herbst 2017 in Mexiko dann der Kick-Off der unglaublichen Pumpkins United World Tour. In 14 Monaten absolvierten die PUMPKINS UNITED und ihre gewaltige Entourage insgesamt 69 Shows – davon allein 14 Headliner-Slots auf den größten Festivals – vor über einer Million Menschen in 32 Ländern und auf drei Kontinenten. Auf den Shows beim Wacken, dem Rock Fest Barcelona und Masters Of Rock, aber auch mit IRON MAIDEN beim Sweden Rock Festival und Firenze Rocks wurde das lang ersehnte Mega-Revival begeistert begossen, Bühnen abgerissen und bergeweise Taschentücher verbraucht.

Die Shows zelebrierten die größten Hits aus drei Jahrzehnten und boten eine halsbrecherische Fullspeed-Zeitreise durch das gesamte HELLOWEEN-Repertoire – inklusive Songs, die die Band sehr lange oder noch nie live gespielt hatte. Die Pumpkins United World Tour verursachte ein Metal-Beben, das auf fast allen Genre-Covers war und dem das weltgrößte Metal-Magazin »BURRN!« bis heute unglaubliche vier Titelstories gewidmet hat. Nach US-Dates und Zusatzshows in Lateinamerika endete die Tour für die Ewigkeit im Dezember 2018 mit einem emotionalen Finale in Hamburg, wo 1984 alles angefangen hatte. – Unvergessliche Metal-Nächte, die Fans wie Musiker am liebsten immer wieder erleben würden.

„Diese Reise war voller ‚magischer Momente’, die man mit Worten nicht beschreiben kann. Es war, was wir am meisten lieben: tolle Leute treffen, an alte Zeiten denken und die ultimative

HELLOWEEN-Party feiern.“

Andi Deris

»United Alive« – DVD/Blu-Ray & »United Alive In Madrid« – Live-CD/Vinyl

Ab 4. Oktober 2019 geht der Traum weiter: Mit dem Release von »United Alive« & »United Alive In Madrid« erscheinen die Audio- und Video-Zeugnisse der massiven Super-Tour auf DVD/Blu-ray und Live-CD/Vinyl via Nuclear Blast. Jedes einzigartige Solo, jede spontane Geste und jede emotionale Zugabe der Pumpkins United World Tour wird mit höllischen Kamerafahrten, atemlosen Close-Ups und intimen Interviews in Erinnerung gerufen und unvergänglich gemacht. Das Artwork der Releases stammt erneut vom renommierten Fotografen, Regisseur und Art-Director Martin Hausler und bietet neben der hochwertigen High-End-Verpackung diverse unveröffentlichte Livefotos.

„Es war nicht einfach, diese unglaubliche Tour zusammenzufassen und so festzuhalten, wie es sich für uns angefühlt hat – daher die Idee, den größten Festival-Gig, die größte Arena-Show und das heißeste Club-Date zu filmen.“

Michael Kiske

Die DVD/Blu-Ray »United Alive« bringt die phänomenalen Sets mit hautnahen Mitschnitten vom Wacken vor 75.000 Metalheads sowie 14.000 in der Arena in Madrid auf den Punkt und liefert als Bonus den legendären Auftritt im Espaço das Américas vor 8.000 Fans in São Paulo. Über drei Stunden Livematerial in Stereo und feinstem 5.1 Surround-Sound plus umfangreiches Hintergrundmaterial, Film-Compilation über die LED-Technik der Shows, alle Cartoon-Clips von Seth und Doc sowie ein sehr persönliches 30-minütiges Interview mit der Band über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Ganz pur hat dann die Live-CD/ Vinyl »United Alive In Madrid« knapp drei Stunden ungebremsten PUMPKINS-Livewahnsinn im Gepäck – inklusive Bonustracks von den Shows in Prag, São Paulo, Wacken und Santiago de Chile.

Formate von »United Alive« and »United Alive In Madrid«

2Disc Blu-Ray Digibook

Disc 1: Livekonzert, Disc 2: Bonusmaterial – Intro-Film, Interview, LED-Compilation, Seth & Doc Animationen & mehr

 

3Disc DVD Digibook

Disc 1 & 2: Livekonzert, Disc 3: Bonusmaterial – Intro-Film, Interview, LED-Compilation, Seth & Doc Animationen & mehr

 

3Disc Limitierte Digibook Live Audio CD

Livekonzert Madrid plus Bonustracks: ‘March of Time’, ‘Kids of the Century’, ‘Why’ und ‘Pumpkins United’

 

5Disc Vinyl Box

Livekonzert Madrid plus Bonustracks: ‘March of Time’, ‘Kids of the Century’, ‘Why’ und ‘Pumpkins United’

 

8Disc Earbook Blu-Ray & DVD & CD

Komplette Inhalte der Blu-ray, DVD und CD in Premium-Verpackung

Über HELLOWEEN

HELLOWEEN sind nicht nur einer der geachtetsten deutschen Metal-Exporte, sondern auch eine der einflussreichsten Metal-Bands überhaupt. Seit 1984 performten HELLOWEEN auf allen wichtigen Festivals, wie dem Rock in Rio, Loudpark oder dem polnischen Woodstock, bei dem sie als Headliner vor mehr als 500.000 Fans begeisterten. In drei Jahrzehnten Weltkarriere spielte die Band unzählige Welttourneen und lieferte spektakuläre Shows mit Kollegen wie IRON MAIDEN, SLAYER oder OZZY OSBOURNE. HELLOWEEN veröffentlichten 15 Studio- und drei Live-Alben, wurden mit 14 Gold- und sechs Platin-Awards ausgezeichnet und verkauften insgesamt über 10 Millionen Platten. Die „Keeper“ – Alben der Band gehören zu den erfolgreichsten deutschen Metal-Alben aller Zeiten und gelten international als absolute Meilensteine des Power Metal.

Während der Entstehung des Hellbook zum 30. Jubiläum wurde uns erst richtig klar, was wir geschafft haben – und dass unsere Geschichte noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.“

Michael Weikath

Es war DIE Sensation 2016. Während der Produktion des 498-Seiten-Tributs an die Pioniere des deutschen Melodic Speed Metal und 30 Jahre globale Metal-Regentschaft wurde allen Beteiligten vor allem eins wieder ganz bewusst: Die Chemie in dieser Band war immer einzigartig und eine so einmalige Bandgeschichte schrie geradezu nach einem weiteren Kapitel.

Mit Unisonic einen originalen HELLOWEEN-Track zu spielen ist eine Sache – aber im originalen Line-up, zusammen mit der kompletten Pump-Gang, Gas zu geben, ist eine ganz andere.“

Kai Hansen

FAZIT

JAU!Das KNALLT unglaublich Und macht SPASS ohne Ende!Mehr muss man garnicht dazu sagen!

10 von 10 Punkte


Laura Cox – Burning Bright

Release: 08.11.2019

INFO-Auszug

Halb Englisch, halb Französisch,  100 % Rock‘n’Roll –

Laura Cox ist genau das was sie verspricht zu sein:  eine „Badass Rock´n´ Roll Lady“ die mit ihrer Gitarre Sounds produziert, die die Welt in einer bahnbrechenden Art und Weise zum Beben bringen. Damit hat sie sich selbst in die Rangliste der größten weiblichen Gitarristinnen katapultiert, und gibt es denn ernsthaft etwas cooleres als in einem Atemzug mit Nancy Wilson (Heart), Nita Strauss (Alice Cooper), The Runaways oder Joan genannt zu werden, nur um ein paar davon zu nennen.

Obwohl Laura Cox erst ein einziges Album veröffentlich hat, haben ihre kraftvollen Soli, eingängigen Refrains und ihre zügellose Stimme nicht nur das Internet im Sturm erobert (380.000 YouTube Abonnenten, 90 Millionen Views!), sondern sie spielt auch schon seit einigen Jahren ausverkaufte Tourneen.

Die Gitarristin und Sängerin hat nie geleugnet, dass das Leben als weibliche Gitarristin sich doch erheblich von dem ihrer männlichen Kollegen unterscheidet. Nach wie vor wird sie nicht müde zu erwähnen das sie sich nicht in geringster Weise um Sex-Appeal schert, sondern viel mehr um ihre Gitarre!

Gerade diese Einstellung ist auch der Grund, weshalb sich ihr Debüt-Album „Hard Blues Shot“ (2017) innerhalb nur weniger Monate in Frankreich über 10.000-mal verkauft hat, sie höchste Anerkennung innerhalb ihrer Gitarristen und Gitarristin Kollegen erlangt hat und einen äußerst erfolgreichen YouTube-Kanal vorweisen kann.

Das kommende, 2. Album „Burning Bright” ist „high voltage rock´n´ roll” im Stil von AC/DC und Danko Jones meets Joan Jett, gemischt mit Southern und Blues Einflüssen. Deshalb definiert Laura selbst ihren Style als „Southern Hard Blues” – ein Mix aus Genres und Bands mit denen sie aufwuchs.

„Burning Bright” wurde in den legendären ICP Studios (Johnny Hallyday, The Cure, Vanessa Paradis, Solomon Burke) aufgenommen. Mit einer makellosen Band als Backup, und dem Mastering des großartigen Howie Weinberg (Aerosmith, Oasis, The White Stripes), ist es versehen mit 10 Blues, Classic Rock und Hard Rock Bomben!

Be ready to burn bright!

 “Burning Bright” wird als CD und digital am 8. November 2019 via earMUSIC erscheinen.

Das Album kann hier vorbestellt werden: https://LauraCox.lnk.to/Burning

www.lauracoxband.com

www.ear-music.net

FAZIT

DAS ist ein Album,welches von Anfang an “knallt”.Die Intensität jedes einzelnen Songs ist sofort zu spüren.Und das ist ein Album,was ich mir auch gern mal mehrmals hintereinander “reinziehe”!

10 von 10 Punkte


Meshiaak – Mask Of All Misery

Release : 15.11.2019

INFO-Auszug

Australisches Thrash-Metal Quartett Meshiaak veröffentlicht neues Album „Mask Of All Misery” am 15. November!

Als das australische Thrash-Metal Quartett Meshiaak vor gut drei Jahren sein mit Anklängen an Megadeth, Metallica, Machine Head, oder auch Alice in Chains und Slipknot versehenes Debütalbum-Biest „Alliance of Thieves” von der Leine ließ, rannte es damit offene Türen ein. Bei Genre-Fans wie auch Kritikern stieß der darauf zelebrierte Mix aus mächtigem Powermetal, progressiv strukturierten längeren Titeln und allerlei Hochgeschwindigkeits-Abfahrten auf bestmögliche Resonanz. So feierte die Zeitschrift Classic Rock „Alliance of Thieves” als „Mischung aus brütendem Progressive Rock und Heavy Rock”, das Magazin Powerplay beschied der Band, sie traktiere den Hörer dank unglaublicher Präzision und erstaunlicher Musikalität wie mit Knüppeln, und der Metal Hammer pries die Platte als einfallsreich vorgetragene „Attacke mit modernem Power- und Thrash Metal”.

Alles in Butter also? Nur beinahe, denn die Meshiaak-Maschinerie geriet vorübergehend ins Stocken, als Gründungsmitglied und Drummer Jon Dette ausstieg weil er die große Distanz zwischen seinem US-Wohnort San Diego und Australien als auf Dauer nicht praktikabel erachtete. Da sein vakanter Platz nicht kurzfristig nachbesetzt werden konnte, kam die für 2017 geplante erste Europatournee gemeinsam mit Machine Head nicht zustande. Jetzt gehen Meshiaak neu formiert nochmal über Los: Mit David Godfrey als frisch rekrutiertem Schlagzeuger an Bord und ihrem neuen Longplayer „Mask Of All Misery” im Kasten stellen die Aussies die Zeichen wieder auf Sturm. Mask Of All Misery” erscheint am 15. November 2019 als CD, digital, sowie auf rotem Vinyl als LP bei der Mascot Label Group.

Offizielles Video zu „Bury The Bodies”: https://youtu.be/73QYOfVUHVY

Rückblende: Die Gründung der Band, deren Name sich aus dem hebräischen Wort für Messias ableitet, geht auf das Jahr 2014 zurück. Damals taten sich im australischen Melbourne einige Meister ihres Faches zusammen, um dem Trash Metal eine gehörige Brise frischen Wind einzuhauchen: Sänger und Gitarrist Danny Tomb (heute: Danny Camilleri) kam von den Thrash- und Groove-Metallern 4ARM, Leadgitarrist Dean Wells war zuvor bei der Progmetal-Band Teramaze, und Jon Dette hatte bei Slayer, Terror und Testament getrommelt. Gemeinsam mit Bassist Nick Walker gründeten sie Meshiaak. Ihr erstes Album „Alliance Of Thieves” enstand unter der Regie des britischen Produzenten Matt Hyde, eines Metal-Experten, der sich unter anderem mit seiner Arbeit für Bullet for My Valentine, Machine Head und Trivium einen Namen machte und für das Slipknot-Album „All Hope Is Gone” (2008) eine Grammy-Nomierung erhielt.

Für Meshiaaks zweiten Wurf Mask Of All Misery” zeichnen wiederum Danny Camilleri und Dean Wells als famos eingespieltes Songwriter-Team verantwortlich. Das Album wurde in Well’s eigenem Studio in Melboune aufgenommen, die Produktion übernahm Wells diesmal selbst. Zu den Highlights und Anspieltipps der zehn auf „Mask Of All Misery” zu hörenden Stücke gehören neben dem brachialen Opener „Miasma” und dem darauf folgenden gleichermaßen furiosen Titeltrack unter anderem das dramatisch-melodische „Bury The Bodies” sowie die mit grandiosen Riffs aufwartenden Heavy-Metal-Brecher „City Of Ghosts”, „Face of Stone” und „In The Final Hour”. Beim elegischen „Doves” gibt es etwas Zeit zum Verschaufen, bevor die Band nach dem wiederum beinharten „Adrena”mit dem in Progmetal-Gefilde führenden vielschichtigen Siebeneinhalbminuten-Epic „Godless” einen ebenso nachhallenden wie nachhaltigen Schlusspunkt unter „Mask Of All Misery” setzt.

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/meshiaak

https://www.instagram.com/meshiaak

https://twitter.com/meshiaakband

FAZIT

Bei den Ersten 2 Nummern dachte ich noch:”Klingt ja ganz GEIL”!Dann,nach längerem hören,langweilte mich das GANZE.Das wurde mir einfach zu “eintönig”…Nix für mich!

Da gibt´s so die ein oder andere nette musikalische Idee..und auch die Produktion ist Soundmässig gelungen.Der Mann am Mischpult hat nen´ anständigen Job abgeliefert!

6,5 von 10 Punkte

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