Reviews JANUAR 2020

 

JORN – Heavy Rock Radio II – Executing The Classics

Release:24.01.2020

INFO-Auszug

Simply one of the greatest rock singers of our time, Jorn Lande returns with a the second instalment of covers of classics from artists and bands that have meant something special to him, and helped forge this talented man’s own unique style.

Through Jorn’s extensive career, which includes more than 40 albums of mostly original songs, he recorded great versions of several rock classics from classic bands such as Thin Lizzy, UFO, Deep Purple and many more. 

Every song JORN covers is treated with the utmost respect and “Jorn-ized” accordingly, just like the first “Heavy Rock Radio” album showed with amazing cover versions of evergress songs such as “I know There’s Something Going On”, “Hotel California”, “You’re The Voice,” “Running Up That Hill” and several others. People and fans showed a lot of enthusiasm and interest for these versions, whose videos got millions of streams on Youtube. 

This sophomore “Heavy Rock Radio 2” album is not an ordinary album of cover songs, it is truly a songbook of hits. Featured – among others – are great versions of Pages “I Do Believe in You,” Foreigner’s “Night Life”, Don Henley’s “New York Minute,” Deep Purple’s “Bad Attitude,” a stunning Metal version of Peter Gabriel’s “The Rhythm of the Heat” and of course the unmissable Dio cover “Mystery”.

More “jukebox” type of covers include “Quinn the Eskimo (The Might Quinn)” originally recorded by Manfred Mann’s Earth Band and already covered by Gotthard and Bob Dylan, Bryan Adams’ “Lonely Night” (also covered by Uriah Heep), The Searcher’s “Needles And Pins” (which was brought to success by Smokie and also covered by Cher, Ramones and Tom Petty among others) and a very personal choice from the man himself, a Russ Ballard song “Winning” which was also recorded by Santana in 1980. 

Jorn says: “The most important thing was to treat these songs with respect towards the original versions, my goal was always to think that the original artist would be honoured and find my version relevant. At the same time my intention was never to try to compete with the original song and artist, but make it a strong alternative version to enjoy.”

Jorn’s catalogue is getting too long to include in brief press statements, and his innovative and creative skills have led to him selling millions of albums worldwide and being a frequent entry on sales charts around the world including Billboard. Worth a mention is his years with German based MasterPlan, whom he recorded three albums with. Claimed to be the biggest selling Norwegian musical export, since the pop band A-ha, Jorn  continues his rock crusade, and there are no signs of him slowing down yet.

FAZIT

Daran lässt sich nichts rütteln oder ändern:JORN ist einer der Besten Sänger in der Szene!Das ist Fakt!Auch diese Sammlung von Hits div. anderer Bands/Künstler beweist diesen Fakt,welcher unumstößlich ist!GEIL!

10 von 10 Punkte


Magnum – The Serpent Rings

Release: 17.01.2020

INFO-Auszug

Magnum-Gitarrist Tony Clarkin ist ein Mann, der offenbar unablässig arbeitet. Von ihm stammen sämtliche Stücke seiner Band, zudem produziert er ihre Alben vom allerersten Demo bis zum finalen Mix. „Kaum ist ein Album fertiggestellt, schon starte ich mit dem Sammeln neuer Ideen“, erklärt er. „So arbeite ich bereits seit den frühen Siebzigern, für mich ist das die beste Methode.“ Wie gut dieses etablierte System funktioniert, beweisen Clarkin und Magnums zweites Originalmitglied, Sänger Bob Catley, erneut mit dem aktuellen Album The Serpent Rings, das am 17. Januar 2020 über Steamhammer/SPV als CD, Vinyl-Doppel-LP, limitiertes Box-Set und digitales Format veröffentlicht wird.

 

Elf neue Songs haben Magnum eingespielt, elf Stücke, die alle traditionellen Stärken der britischen Formation beinhalten und zugleich dem Wunsch der Band nach rockigen Direktiven gerecht werden. „Dank unserer derzeitigen Plattenfirma haben wir volle künstlerische Freiheit“, strahlt Clarkin. „SPV verstehen, wie wichtig das für uns ist. In einer solch komfortablen Situation waren wir nicht immer. In den Achtzigern wollte unser damaliges Label unbedingt, dass wir möglichst poppig klingen, weil man sich davon höhere Umsatzzahlen versprach. Ich habe das damals gehasst, trotz der großen Erfolge.“

 

Auf ihrem neuen Album The Serpent Rings dagegen zeigen sich Magnum genauso, wie es dem Geschmack der beteiligten Musiker entspricht: rockig und zugleich melodisch, geradlinig aber auch immer ein klein wenig verspielt, kraftvoll aber auch einfühlsam, mit märchenhaften Texten aber auch sozialkritischen Ansätzen. Der Song ‚Madman Or Messiah‘ beispielsweise setzt sich mit dem Phänomen selbsternannter Heilsbringer auseinander. Clarkin: „Solchen Gurus muss man mit großer Vorsicht begegnen, denn in Wirklichkeit werden ihre Anhänger verarscht und im schlimmsten Fall sogar zu zweifelhaften Handlungen verführt, wie der Fall Charles Manson in den späten 1960ern zeigt.“ Nicht weniger skeptisch äußern sich Magnum in ‚Man‘ über die Schattenseiten menschlichen Handelns. „Vieles von dem, was die Menschheit unserer Erde antut, basiert auf Gier und Unersättlichkeit. Wir zerstören die Natur, um möglichst noch mehr Geld zu scheffeln. Zu welchen negativen Auswirkungen das führt, sehen wir zurzeit stärker als jemals zuvor“ Aber natürlich gibt es auf The Serpent Rings auch die verträumte, märchenhafte Seite von Magnum,. Stellvertretend dafür – und als direktes Spiegelbild des tollen Cover-Artworks aus der bewährten Feder von Rodney Matthews – steht der Titelsong. Clarkin: „‘The Serpent Rings‘ begann eigentlich als Science Fiction-Story, änderte sich im Laufe der Zeit aber immer mehr und hat heute sogar eine etwas bizarre Seite. Ich würde das Stück als unheimliches und leicht gruseliges Märchen beschreiben.“

 

Eingespielt haben Magnum das neue Album in der Besetzung Clarkin, Catley, Keyboarder Rick Benton und Schlagzeuger Lee Morris, plus – als Neuzugang – Bassist Dennis Ward (u.a. Pink Cream 69, Place Vendome, Unisonic), der für den ausgestiegenen Al Barrow gekommen ist. „Al musste leider aus zeitlichen Gründen seinen Ausstieg bekanntgeben. Er lebt in Amerika, was organisatorisch immer schon schwierig für uns war“, beleuchtet Clarkin die Hintergründe des Wechsels. „Über Tobias Sammet von Avantasia wurde mir Dennis empfohlen. Dennis ist ein toller Musiker und Sänger, also genau das, wonach wir suchten. Das, was er zu The Serpent Rings beisteuert, hat unsere kühnsten Erwartungen noch übertroffen. Wir freuen uns schon darauf, mit ihm auf Tournee zu gehen.“

 

Apropos: Bereits im März 2020 startet die große Magnum-Europatour, zunächst mit einigen Headliner-Shows, anschließend als Teil eines hochwertigen Packages mit den Schweizer Kollegen von Gotthard. Die überaus erfolgversprechende Kooperation gab es vor einigen Jahren schon einmal, dementsprechend ambitioniert zeigen sich Clarkin, Catley & Co. „Neben einigen unserer Klassiker werden wir auch vier oder fünf Songs von The Serpent Rings spielen“, verspricht die Band und liefert ihren Fans damit weitere Gründe, sich die Termine im Kalender rot anzukreuzen.

 

BESETZUNG

Tony Clarkin – Gitarre

Bob Catley – Gesang

Rick Benton – Keyboards

Dennis Ward – Bass

Lee Morris – Schlagzeug

FAZIT

Anders als Solide konnte diese Band noch nie!Mit sehr wenigen Songausnahmen im Gesamtkatalog von MAGNUM sind ALLE Nummern ALLER Alben PERFEKT-zumindest für mich!Hinzukommt die unverkennbare Stimme von Bob Catley!Klar-seine Stimme “trägt” jeden Song,doch wenn man mal die ganzen Arangements genauer hört/betrachtet,merkt man,dass das ganze insich Klasse “gemacht” ist!Ich will jetzt nicht damit sagen,das andere Künstler dieses nicht können!Aber für mich persönlich sind MAGNUM  eine der Bands,wo jedes Zahnrad in das andere Greift.

10 von 10 Punkte


A LIFE DIVIDED – Echoes

Release:31.01.2020

INFO-Auszug

Modern Rock im Look der 80er
Wie klingt Deine aktuelle Lieblingsplatte, wenn Du sie auf Zeitreise in die Vergangenheit schickst? Das haben sich A LIFE DIVIDED gefragt. Ihr neues Album „Echoes“ ist die Antwort.
„Wir sind alle in den 80er Jahren zum ersten Mal mit Musik in Berührung gekommen. Ich habe mir damals meine ersten Adidas Allround gekauft, die Haare wachsen lassen und die Songs meiner Metal-Heroen auf der Gitarre nachgespielt“, erinnert sich Sänger Jürgen Plangger. Songwriter und Produzent Erik Damköhler war damals Synth-Wave-Fan. „So entstand die Idee, auf „Echoes“ unseren A LIFE DIVIDED-Stil mit den typischen Synth-Sounds der 80er zu mixen. Das Ergebnis war etwas völlig Neues: 13 Songs, die unseren Dark-Alternative Rock mit dem Zeitgeist der 80er kombinieren.“
Nach bayerischen Radiohits wie „Feel“, „Space“ oder „Heart on Fire“, Auszeichnung zum besten Newcomer des Senders Rock Antenne, Touren mit Apocalyptica, Eisbrecher, Unheilig und Oomph sowie ausverkauften Headliner-Clubtouren ist der Electro-Rock der Münchner von A LIFE DIVIDED szeneübergreifend bekannt. Die Band – das sind Sänger und Songwriter Jürgen Plangger (auch Gitarrist bei Eisbrecher), Gitarrist Tony Berger (Ex-Lacrimas Profundere) und Bassist Tobias Egger sowie Songwriter Erik Damköhler.
Die Songs auf dem neuen Album „Echoes“ drehen sich um die Endlichkeit und das Echo, das von uns bleibt. „Endlichkeit ist bedrohlich, wenn wir lieben und leben, aber sie kann auch tröstlich sein, wenn wir trauern, verletzt oder enttäuscht werden. Aber es bleibt immer ein Echo, eine leise Erinnerung, an das, was war.“ – Jürgen Plangger (A Life Divided)
„Echoes“ erscheint am 31. Januar bei AFM Records.

FAZIT

Als aller Erstes möchte ich sagen,das mir der Gesamtsound sehr gefällt.Dieser klingt so schön Modern und rund insich!Man kann sich so RICHTIG schön fallen lassen-will sagen,man kann gut die Augen schließen und dahinschweben!

In der Tat…Ich fühl mich schon vom Sound her echt an die 80er Jahre erinnert,wenn ich das tue,was ich eben beschrieben habe!Naja…alles war denn nun auch nicht toll musikalisch in der Zeit-zugegeben!Aber das mir vorliegende Material hätte auch IN DER DAMALIGEN gute Chancen gehabt,in den Charts unter den ERSTEN 5 Plätzen eine Position einzunehmen!Und hier sehe ich das Album auch in der JETZTZEIT!

10 von 10 Punkte


BROTHERS OF METAL – Emblas Saga

Release: 10.01.2020

INFO-Auszug

The Hype Is Real! Man muss in den letzten zwei Jahren unter einem Stein gelebt haben, um nichts von dieser erstaunlichen neuen Band aus Falun, Schweden, gehört zu haben: BROTHERS OF METAL sind ein außergewöhnliches 8-Mann/Frau starkes Gespann, das die Metal-Welt im Sturm erobert. Ihr ursprünglich selbstveröffentlichtes Debüt „Prophecy Of Ragnarök“ wurde im November 2018 offiziell von AFM Records weltweit zugänglich gemacht und entwickelte sich umgehend zum Bestseller. Darüber hinaus wurden die Songs des Albums mehr als 30 Millionen Mal (!) gestreamt, was für einen Metal-Act enorm ist – und insbesondere für eine Band, die noch ganz am Anfang ihrer Karriere steht.
Vorfreude und Erwartungen sind daher gleichermaßen hoch – und ein Erfolgsdebüt wie „Prophecy Of Ragnarök“ zu übertreffen, ist mit Sicherheit keine leichte Aufgabe. BROTHERS OF METAL setzen sich in dieser Schlacht aber beeindruckend durch und man darf hoch erfreut feststellen, dass ihr meisterhaftes neues Epos ‘Emblas Saga’ dem Debüt in nichts nachsteht, sondern es sogar übertrifft. Die Songs sind noch kreativer, interessanter und abwechslungsreicher – weisen diesmal zuweilen auch symphonische Versatzstücke auf, stehen dem hochgelobten Debütalbum aber in Punkto Hymnencharakter in nichts nach. Bestes Beispiel dafür: Die stampfende erste Single „Njord“, zu der auch ein Videoclip gedreht wurde. Etwas härtereduziert, aber dafür umso ohrenschmeichelnder kommt das getragene „One“ daher. Auch hierzu hat die Band um das Gesangstrio Joakim Lindbäck Eriksson, Ylva Eriksson und Mats Nilsson ein Musikvideo produziert. Die Band entführt den Hörer erneut ins große Reich der Nordischen Mythologie und Wikinger-Sagen. Dabei trifft man auf unter anderem auf Hel, Freya, sowie Thor und seinen magischen Hammer, Mjölner. Für die Covergestaltung von “Emblas Saga” konnte man erneut Peter Sallai (Amon Amarth, Sabaton) gewinnen.
Das Album erscheint am 10. Januar als Digipak, ltd. farbiges Doppel-Vinyl und auf 1000 Stück ltd. Boxset (inkl. Lederstulpen mit eingeprägtem Bandlogo, A5 Büchlein mit Liner Notes, Digipak, signierte Autogrammkarte). Nach triumphalen Auftritten beim Sweden Rock Festival und bei den deutschen Rockharz & Rock Am Stück Festivals ist die Begeisterung größer denn je – nicht nur für neues Material, sondern auch für Live-Konzerte. Und wieder folgt die Band dem Ruf ihrer Anhänger und kündigt ihre erste Tour an – direkt eine Headliner-Tour – die direkt zur Veröffentlichung von “Emblas Saga” am 09. Januar in Hamburg starten wird. Als Co-Headliner begrüßen die BROTHERS OF METAL dabei ihre Labelkollegen, die italienischen Folk Power-Metaller Elvenking.

FAZIT

Eigendlich mag ich solche Alben bzw. mit Hymnencharakter nicht!Warum?Keine Ahnung!Normalerweise ist das einfach nicht “mein Ding”-ich werde damit nicht warm!Aber DAS hier…DAS mag ich sehr!Besonders der Gesamtsound des Album spricht mich sehr an.Da wurde beim Endmix des Albums einfach sehr gut gearbeitet!Und natürlich ist auch die gesamte Instrumentrierung und die Umsetzung wirklich Klasse!Langeweile kommt überhaupt nicht auf,wenn man dieses Album hört!

10 von 10 Punkte


Higher Power – 27 Miles Underwater

Release:24.01.2020

INFO-Auszug

Roadrunner Records darf einen starken Neuzugang in seinen Reihen begrüßen: Higher Power. Für ihre markante Mixtur aus Grunge, Hardcore und Funk und die gesellschaftskritischen Texte bereits auf dem Debütalbum „Soul Structure“ vielfach gelobt, veröffentlicht die Band aus dem englischen Leeds am 24. Januar ihr neues Album „27 Miles Underwater“, angeführt von der ersten Single „Seamless“, die ihr unten hört.
Sänger Jimmy Wizard kommentiert zum neuen Track: ’Seamless’ war einer der letzten Songs, die wir für das Album schrieben. Er kam auf derartig natürliche Weise zusammen, dass wir vom ersten Augenblick des Schreibens wussten: dies wird der erste Song, den wir veröffentlichen. Er fängt in einem kurzen, eingängigen, wuchtigen Track auf perfekte Weise all das ein, worum es beim Album geht.“


Aufgenommen mit Producer Gil Norton in den Modern World Studios im englischen Tetbury, folgt „27 Miles Underwater“ auf Higher Powers 2017 veröffentlichte Durchbruch-LP „Soul Structure“, die REVOLVER auf seiner „20 Best Albums of 2017”-Liste führte. Trends und Genregrenzen interessierten sie herzlich wenig, stattdessen setzt die Band auf  NYHC-inspirierte Grooves und positiven Ausdruck. „27 Miles Underwater“ erscheint als Stream / Download und kann jetzt vorbestellt werden, über www.higherpowerleeds.com auch als Limited Edition Vinyl.

Fazit:

Sicherlich hat diese Band potenzial…Und die ein oder andere Passage des Album gefällt mir auch…Und ja…der Sänger “rotzt raus” was die Stimmebänder hergeben…ABER…da ist noch ne´ Menge Luft nach oben-da geht noch mehr und da wird auch noch mehr kommen!Nur…zum GANZ GROßEN “Hammer-Album bedarf es noch weiterer Schritte.Der letzte Kick fehlt mir noch,das ich sagen kann:”Perfekt”

Aber ich trotzdem jedem mal empfehlen,diese Band “anzutesten”!

6,5 von 10 Punkte


Kirk Windstein – Dream in Motion

Release: 24.01.2020

INFO-Auszug

Er ist ein Mann, den VICE “eine Institution” nennt. Rolling Stone beschreibt die Stimme als Klang der Widerstandsfähigkeit. Kirk Windstein, der hoch angesehene Sludge-Metal-Pionier und unverwechselbare Frontmann von Crowbar, nimmt nun zum ersten Mal als Solokünstler ein Album auf. Am 24. Januar 2020 wird Entertainment One (eOne) stolz „Dream in Motion” veröffentlichen, Windsteins einzigartiges Debüt und eine Aufnahme, bei der der „Dark Lord of the Southern Riff“ seine Kreativität auslebt und sein Erbe stärkt.

Dream in Motion wurde in Windsteins Heimat Louisiana über einen Zeitraum von zwei Jahren zwischen Tourneen und Feiertagen aufgenommen und ist eine kraftvoll bewegende Aufnahme, die aus jeder Ecke der drei Jahrzehnte andauernden Karriere des Riffkönigs stammt. Die LP besitzt eine lyrische Tiefe, emotionales Gewicht und musikalische Stärke, die aus den Feuern tausender weltweiter Live-Shows entstanden sind.

Windsteins Solo-Werk vereintgradlinige Gitarrenriffs mit souligen und meditativen Passagen. Kirk kümmerte sich um alle Gesangsaufgaben, Gitarren und Bässe auf dem Album. Die Drums und Effekte kommen vom langjährigen Produktionspartner und Mitarbeiter Duane Simoneaux (Crowbar, Down, Exhorder).
Einen ersten Vorgeschmack auf Kirks Solo-Debüt kann man jetzt im ersten Video zum Titeltrack der Platte hören. “Dream in Motion” erscheint unter der Regie von Justin Reich (Black Label Society, Royal Thunder).

Windstein erklärt die Idee, ein Soloalbum aufzunehmen, wie folgt:
‘I’m going to do an acoustic record,’ but that’s just so cliché, you know?” says Windstein. “Nothing against that, but It’s been done a million times. But I had been thinking about doing something a little more mellow for some time. It’s something I wanted to do, I needed to do. It’s another side of my songwriting, my personality. It’s another side of me. It’s something I did for myself. It’s not even that this isn’t heavy, because there are bits and pieces that are very heavy. But even the heaviest riff on this is something I couldn’t really do in Crowbar. If some Crowbar fans don’t like it, I’ll understand. But I hope people dig it.”
 
Das Endergebnis ist einfach atemberaubend. Einfache Powerchords, saubere Töne, donnernde fünfsaitige Bassgitarre und eine Atmosphäre ohne zu hörenden “Drop”. Der Album opener “Dream in Motion”, ist ein Rock n’ Roll-Song mit einem Hauch von aggressiver Einstellung. “Hollow Dying Man” ist ein Gesamtwerk aus zahlreichen unverkennbaren Melodien. Das Album endet mit einer treuen Interpretation eines der beständigsten Favoriten von Windstein: “Aqualung”, der Titelsong von Jethro Tulls konzeptionellem Meisterwerk aus dem Jahr 1971.

FAZIT:

Um das mal KLARZUSTELLEN von Anfang an:CROWBAR find ich cool!

DAS hier langweilt mich!Sicherlich ist das Album sauber produziert und das ist ja auch ok,dass das mit einem 5-Saiter Bass eingespielt wurde…Aber wenn ich das hier höre,fange ich NICHT an zu träumen-ich schlafe ein!Und mehr gibt´s nicht zu schreiben dazu!

5 von 10 Punkte


MILES TO PERDITION – 2084

Release:31.01.2020

INFO-Auszug

Aggressive Melodic Death Metal played at breakneck speed is the most suiting description for Miles to Perdition’s signature sound. Yet, does technicality never impede musicality, nor are the high-speed songs lacking groove, as blast beat passages can be followed by midtempo riffing or heavily headbanging breakdowns.

10 YEARS OF METAL MADE IN LUXEMBOURG
Since 2008, the band has been very productive since their first released EP called VENGEANCE in 2010 by performing a remarkable amount of shows in and out of Luxembourg. After the release of their debut album BLASPHEMOUS RHAPSODY in 2014 the band gradually became a leading element of the local scene and gained reputation in the Greater Region and the Benelux countries.

HEAVY LIVE EXPERIENCES
Their aggressive,heavy music did not prevent them though from playing big stages and as support act for bands like : Avenged Sevenfold (US), Arch Enemy (SWE), At the Gates (SWE), Sepultura (BRZ), The Dillinger Escape Plan (US), Between the Buried And Me (US), The Black Dahlia Murder(US), Darkest Hour(US), Hatesphere (DK), Oathbreaker (BE) or War From a Harlots Mouth(GER).

W:O:A METAL BATTLE
In 2016 rewarded with the METAL BATTLE LUXEMBOURG Winner Title, which enabled them to play at Wacken Open Air Festival, alongside illustrious bands like Iron Maiden, Testament and Blind Guardian.

HIGHLY ENERGETIC LIVE PERFORMANCES
Their live performances are never lacking the energy one would experience at Old School Hardcore shows. The band always delivers 100% commitment and energy into their live performance. Unregardless if there are 5 or 5000 attendees. MILES TO PERDITION is recognised as a high-quality live band.

FAZIT

Liebe Leute…was für eine GEILE BAND!Melodic Death Metal  vom feinsten mit potenzial für viel mehr,als einfach nur eine “Pausenfüller-Combo” zu sein!Das klingt alles noch so schön roh und ungeschliffen!Da geh ich ganz stark davon aus,das die bald RICHTIG durchstarten werden!

Toller Self-Release!Gut gemixtes Album!Also:Im Auge behalten!

8 von 10 Punkte


RAGE – WINGS OF RAGE

Release:10.01.2020

INFO-Auszug

Nur wenige Metal-Formationen können auf eine dermaßen umfassende, vielschichtige und abwechslungsreiche Karriere zurückblicken wie Rage. Gegründet im Frühjahr 1983 in Herne, Nordrhein-Westfalen hat die Band um Sänger/Bassist Peavy Wagner im Laufe ihrer langen Laufbahn eine riesige Bandbreite an stilistischen Nuancen in ihr Gesamtkonzept integriert. Es gab Veröffentlichungen mit schwerpunktmäßig harschen Thrash-Klängen, aber auch Scheiben mit hymnischem Power Metal sowie – im wahrsten Sinne des Wortes – Werke mit symphonischer Ausrichtung. All das und noch viel mehr findet man nun auch auf Wings Of Rage, dem neuesten Album der dreiköpfigen Gruppe. Peavy und seinen Kollegen Marcos Rodriguez (Gitarre) und Vassilios Maniatopoulos (Schlagzeug) ist es gelungen, die Vielseitigkeit und Erfahrung der fast 37-jährigen Bandgeschichte in zwölf aktuellen Songs zusammenzufassen und gleichzeitig ein neues Kapitel aufzuschlagen. „Ähnlich bunt wie die Rage-Historie ist auch das Material auf Wings Of Rage“, bestätigt Peavy, „allerdings immer verbunden mit einer klar erkennbaren Weiterentwicklung unserer Stärken, sprich: mit zeitgemäßen Spielweisen und einem topmodernen Sound.“ Veröffentlicht wird Wings Of Rage am 10. Januar 2020 über Steamhammer/SPV in den Formaten Digipak-CD, Vinyl-Doppel-LP, limitiertes Box-Set und digitaler Stream/Download. Bereits am 18. Oktober 2019 erscheint mit ‚Let Them Rest In Peace‘ die erste Single, inklusive eines sehenswerten Videoclips, den Rage in einer stillgelegten Papierfabrik gedreht haben.

Aufgrund des großen Facettenreichtums auf Wings Of Rage können sich Wagner, Rodriguez und Maniatopoulos absolut sicher sein, dass jeder Fan genau das finden wird, was seinem persönlichen Gusto entspricht. Freunde derber Thrash-Tracks mit typischer Rage-Attitüde kommen vor allem in Stücken wie den mit düsterer Strophe ausstaffierten Opener ‚True‘, der ersten Vorabsingle ‚Let Them Rest In Peace‘, dem Titeltrack ‚Wings Of Rage‘ oder dem intensiven ‚Don´t Let Me Down‘ auf ihre Kosten. Für Anhänger atmosphärisch dichter Power Metal-Hymnen präsentieren Rage insbesondere die Stücke ‚Tomorrow‘ und ‚Chasing The Twilight Zone‘, während man Elemente klassischer Orchestrationen, wie sie seinerzeit speziell auf dem 1998er Albumklassiker 13 vertreten waren, im progressiven ´A Nameless Grave‘ und in der waschechten Ballade ‚Shine A Light‘ finden kann.

Apropos Albumklassiker: Abgerundet wird Wings Of Rage mit einem Stück namens ‚HTTS 2.0.‘, hinter dessen kryptischer Abkürzung eine modernisierte Neuauflage der 1996er Singleauskopplung ‚Higher Than The Sky‘ vom Album End Of All Days verbirgt, quasi als Verweis der Musiker auf ihre eigene Historie. Das Finale der rundum überzeugenden neuen Scheibe besteht aus dem von einem dominanten Drum-Groove gekennzeichneten ‚For Those Who Wish To Die‘, einer für Rage eher ungewöhnlichen Nummer. Hinzu kommt, allerdings nur als Bonustrack auf der Vinyl-Doppel-LP, eine stimmungsvolle Reprise von ‚Shine A Light‘. Produziert haben Rage das neue Album selbst, gemischt und gemastert wurde Wings Of Rage von Marcos Rodriguez im Burscheider ‚Soundchaser Studio‘. Das sehenswerte Cover stammt von Stan W. Decker (u.a. Iron Maiden, Megadeth, Primal Fear).

Doch nicht nur musikalisch und produktionstechnisch haben sich Rage auf Wings Of Rage erneut voll ins Zeug gelegt, auch textlich zeigt Peavy, dass er weit über den Tellerrand reiner Metal-Thematiken hinausblickt. „Ich habe immer schon bevorzugt über Außenseiter geschrieben, über Menschen am Rande unserer Gesellschaft, die Verlierer von Wohlstand und Überfluss. Dieser sozialkritische Grundtenor zieht sich wie ein roter Faden durchs gesamte Album.“ Zudem geht es in ‚A Nameless Grave‘ um die zig Millionen, die ihr Leben in vielen sinnlosen Kriegen lassen mussten. Peavy: „Friedhöfe und zahllose anonyme Grabstätten sind voll mit Menschen, die die Drecksarbeit für Despoten wie Hitler oder Napoleon machen mussten. Und während ihre Auftraggeber in die Geschichtsbücher einzogen, sind die Opfer namenlos und vergessen.“

FAZIT

Ich mochte RAGE schon immer!Gerade Peavy´s Stimmfarbe und das deutliche Aussingen des Textes bzw. der einzelnen Worte(die meißten wissen,was ich meine) haben mir immer gefallen!

Musikalisch bekomm ich auch hier-wie bei den Vorgängeralben-mitten in die Fresse!Also…lohnt sich mal wieder!

10 von 10 Punkte


KILL ME TODAY – KILL ME TODAY, TOMORROW I’M SICK

Release:24.01.2020

INFO-Auszug

Die Songs

Was, wenn die alle zusammen in einer Band spielen würden? Matt Beck (Matchbox 20, Rob Thomas). Nick Buda (Taylor Swift, Jewel). John Rhino Edwards (Status Quo). Guthrie Trapp (Phish, Ashley Monroe). Damit das im Leben wenigstens einmal so klingt, hat der Produzent Robert Papst die Größen des Business‘ gerufen. Und alle lieferten mit Begeisterung ihren Part. Aufgenommen in New York, Nashville, München, London. Dazu die Lead-Vocals von: Janina Dietz, die mit ihrer Band JATD und dem Song By Your Side in den deutschen Radio Charts Platz 32 eroberte; Gracia Satler; Christian Bina Birawsky; Hardy Hartmeier und von Jörg Sieber, der mit der Band Dominoe und dem Song Here I Am bis auf Platz 4 der Media Control Charts stürmte. Und dann ist da noch der Titel, der im Film eine besondere Rolle spielt: Special Friend. Im Original von den Lurkers (1995). Für den Soundtrack neu aufgelegt. Besonderer Gimmick: Die Vocals liefern neben den oben genannten Sängern Schauspieler Carlo Ljubek und OriginalSänger Arturo Bassic. Eine echte All-Star-Besetzung.

Der Title-Track | KILL ME TODAY… Geradeaus. Schnörkellos. Atemberaubendes Tempo. Wortsalven wie Maschinengewehrschüsse. Eine Geschichte von Liebe und Leid. Und von der Tatsache, dass alte Wunden nur sehr langsam heilen. Messerscharf gesungen von Janina Dietz. Mit einer fetten Dosis absurden Humors angereichert, jagen die Riffs in knapp drei Minuten durch Irrungen und Wirrungen des Daseins. Mitten ins Schwarze.

Der Score

Untypisch und unerwartet. Ambivalent. Alles oszilliert. Flirrend zwischen Gut und Böse. Dichte und Zerrissenheit. Ein drohender Unterton in der Verlorenheit. Von klassisch über atmosphärisch bis Rock. Das ganze Spektrum. Musik und Leben am Abgrund. Und das existenzielle Warum..? ist immer dabei. Kenner der US-amerikanischen Kinolandschaft anerkennen das als große Musik, die den Vergleich nicht scheuen braucht. Score by Hugo Siegmeth und Robert Papst.

Der Film

KILL ME TODAY, TOMORROW I’M SICK! Kosovo 1999. Waffenstillstand. Der Konflikt zwischen den verfeindeten Parteien schwelt weiter. Anna aus Deutschland ist voller Idealismus und will helfen. Umgeben von Mördern, Glücksrittern, naiven Gutwilligen und Zynikern aus aller Welt, muss die junge Frau zu schmutzigen Tricks greifen, um ihr Ziel zu erreichen: Die subversive Station RadioOneKosovo sendet ein Minderheitenprogramm für alle. Hier werden mit lässigem Sound und dem Humor der Verzweiflung Tabus gebrochen und den Mächtigen die Hölle heiß gemacht.

Mit Karin Hanczewski (Tatort), Carlo Ljubek (Tatort), Sigi Zimmerschied (Kabarettist), Henryk M. Broder (Publizist) u.v.a.

Der Film gewann u.a. den Silver Zenith beim Kanadischen “Festival des Films Monde de Montreal“.
KILL ME TODAY, TOMORROW I`M SICK! ist “witzig, brutal, liebevoll”(findet Regisseur Dominik Graf); ist “zynisch… und schreiend komisch” (findet Spiegel-Autor Wolfgang Höbel).
www.killmetoday.com

6,5 von 10 Punkte


Blue Öyster Cult – Cult Classic

Release: 24 January 2020

INFO-Auszug

“Cult Classic” is the Twelfth Studio album by American hard rock band Blue Öyster Cult, a recognized pioneer in the heavy metal genre for their use of sci-fi/occult imagery. Often cited as a major influence by other acts such as Metallica, and BÖC was listed in VH1’s countdown of the greatest hard rock bands of all time. Originally released in 1994, the album includes new recordings of the band’s biggest hits and most famous songs, including such classics as “Don’t Fear the Reaper,” “Burning for You,” “Astronomy,” “Don’t Fear the Reaper” and “Godzilla” among others. This reissue comes remastered and with updated artwork.

Tracklist:

  1. Don’t Fear The Reaper
  2. E.T.I. (Extraterrestrial Intelligence)
  3. M.E. 262
  4. This Ain’t The Summer Of Love
  5. Burning For You
  6. O.D.’D On Life Itself
  7. Flaming Telepaths
  8. Godzilla
  9. Astronomy
  10. Cities On Flame With Rock ‘N’ Roll
  11. Harvester Of Eyes
  12. Buck’s Boogie
  13. Don’t Fear The Reaper (Tv Mix)
  14. Godzilla (Tv Mix)

Line-up:

Eric Bloom – lead vocals, stun guitar, keyboards, producer

Donald ‘Buck Dharma’ Roeser – lead guitar, vocals, keyboards, producer

Allen Lanier – keyboards, rhythm guitar, backing vocals

Jon Rogers – bass, backing vocals

Chuck Burgi – drums, percussion, backing vocals

FAZIT:

Geile Band,Geile Songauswahl,Geiler Sound!Ein MUSS für Musikfans!

10 von 10 Punkte


Blue Oyster Cult – Hard Rock Live Cleveland 2014

Release: 24.01.2020

INFO-Auszug

Recorded on October 17, 2014 at the Hard Rock Live in Northfield (OH), this live performance offers a very comprehensive and exciting essay on Blue Öyster Cult repertoire. With over 2 hours of music, the band is literally on fire and performs some of the finest and most beloved songs from the band’s history, not forgetting some deeper cut which will make fans very pleased.

Spanning three decades, Blue Öyster Cult has a long history of success. The band has sold more than 24 million records worldwide, including 7 million in the United States alone. Songs like “Burnin’ for You,” “Godzilla,” “Astronomy” and “(Don’t Fear) The Reaper” are true classics of international Rock Music. Often cited as a major influence by some of the biggest names of Hard Rock and Heavy Metal (including Iron Maiden and Metallica), Blue Öyster Cult sound has evolved through the decades touching hard rock, heavy metal, progressive and psychedelic rock. Sometimes referred to as “the thinking man’s heavy metal band” due to their often cryptic lyrics, literate songwriting, and links to famous authors, Blue Öyster Cult are back and offer the first of a set of live releases which are going to be released during 2020 and will mark one of the most exciting returns of the year in Rock!

Tracklist:

CD1

  1. Od’d On Life Itself
  2. The Red And The Black
  3. Golden Age Of Leather
  4. Burnin’ For You
  5. Career Of Evil
  6. Shooting Shark
  7. The Vigil
  8. Me262
  9. Buck’s Boogie
  10. Black Blade

CD2

  1. Then Came The Last Days Of May
  2. Godzilla
  3. (Don’t Fear) The Reaper
  4. Harvester Of Eyes
  5. I Love The Night
  6. Hot Rails To Hell
  7. Cities On Flame With Rock And Roll

Line-up:

Eric Bloom – Vocals, Guitar, Keyboards

Donald “Buck Dharma” Roeser – Guitar, Vocals

Richie Castellano – Keyboards, Guitar, Vocals

Jules Radino – Drums, Percussion

Kasim Sulton – Bass Guitar, Vocals

10 von 10 Punkte


MICHAEL THOMPSON BAND – High Times – Live In Italy

Release: 24.01.2020

INFO-Auszug

A very special night! MTB first and so far only live show in Europe happened on a magic night on Saturday April 28, 2018 when in front of a crowd in awe, Michael Thompson, together with Larry King on vocals, Larry Antonino and Guy Allison (Unruly Child) on bass and keyboards respectively and Sergio Gonzalez on drums, performed a handful of songs which created a special magic in the Live Music Club.

Cherrypicking some of the best songs from the now legendary debut album “How Long” and offering some appetizers from the then upcoming album “Love and Beyond”, MTB offered a magnificent hour of show which delighted all the fans.

This is a one of a king magic performance and if you are a fan of bands like Toto you really should not miss this!

7 von 10 Punkte


LORDI – Killection

Release:31.01.2020

INFO-Auszug

Wie alt die finnischen Monster sind und wie lange sie tatsächlich schon ihr Unwesen treiben, weiß keiner so genau.
Offiziell wurde die Rock/Heavy Metal-Band LORDI 1992 von Sänger, Songwriter, Visual Art Designer und Kostümmacher Mr. Lordi gegründet. Die Band ist tief in Finnland verwurzelt und kommt ursprünglich aus Rovaniemi im nördlichen Lappland. 2006 gelang der Band mit ihrer Teilnahme am Eurovision Song Contest („Hard Rock Hallelujah“) der internationale Durchbruch – sie gewann diesen Contest als erste und bis heute einzige finnische Band. Zudem brachen LORDI alle bisherigen Punkterekorde, die jemals in der Geschichte des Eurovision Song Contests aufgestellt wurden.
Doch ist all das vielleicht nur unsere kleine, jämmerliche Realität und sind die Dinge in Wirklichkeit ganz anders? Was, wenn LORDI in Wahrheit schon seit den frühen 70ern aktiv sind, seither einen Hit nach dem anderen auf die Menschheit loslassen und nun, fast 50 Jahre später, über eine ganze Kollektion an erfolgreichen Songs zurückblicken, die irgendwo auf diesem Planeten seit Jahrzehnten gefeiert werden, und nur unsere Wirklichkeit bislang zu bescheiden war, um sie zu registrieren? Genau das zelebrieren – oder sollte man besser sagen: exekutieren? – LORDI auf ihrem neuen Studioalbum „Killection“, welches am 31. Januar über AFM Records/Soulfood Music erscheinen wird. Erneut präsentiert uns Mr. Lordi, der Meister der Maskerade, eine seiner ebenso absurden wie genialen Ideen und wartet mit einem bislang in der Musikbranche beispiellosen Konzept auf: „Killection“ ist ein Compilation Album, das einfach mal so tut, als hätten LORDI bereits seit den frühen 70ern existiert. Es liefert all die Hit-Singles der verschiedenen Jahrzehnte, wie sie geklungen hätten, hätten LORDI in ihnen Musik gemacht und wie sie demzufolge dann jetzt eine Compilation mit all ihren besten Hits hätten zusammenstellen müssen. „Killection“ ist ein fiktionales Compilation-Album geworden“, fasst Mr. Lordi die abgefahrene Idee in seinen eigenen Worten zusammen. „Es umfasst all die Songs, die LORDI zwischen Anfang der 70er und 1995 geschrieben hätten, hätten sie damals schon existiert. Und wie sich das für eine gute Compilation gehört, befindet sich auch noch ein brandneuer Song aus dem Jahr 2019 darauf.“ Alle Klarheiten beseitigt? Sehr gut, denn LORDI machen ernst: um die fiktionale Compilation so authentisch wie möglich hinzubekommen, hat sich Mr. Lordi jeweils in den musikalischen Zeitgeist der verschiedenen Musik-Jahrzehnte versetzt und seine Songs LORDI-typisch, aber eben auch mit dem typischen Anstrich der 70er, 80er oder 90er versehen. „Die Songs sind in keinster Weise moderne Metal-Tracks geworden, sondern klingen sehr viel dreckiger, weniger poliert und sehr viel stärker nach Rock n Roll“, so das Chef-Monster. „So wie das in der jeweiligen Zeit halt Usus war.“ Um dem Sound so nahe wie möglich zu kommen, haben LORDI die Songs aus den verschiedenen musikalischen Ären jeweils in unterschiedlichen Studios aufgenommen und mit unterschiedlichen Instrumenten und Vorgehensweisen – so wie man das in der jeweiligen Zeit eben aufgenommen hätte. „Wir haben uns authentische Instrumente und Amps aus den jeweiligen Jahrzehnten ausgeliehen, um die Nummern auch tatsächlich mit Orignal-Equipment aus der Zeit einspielen zu können. Die Songs aus den 70ern haben wir analog auf einem 24-Spuren-Tape eingespielt, wie es damals üblich war. Und wir haben eine echte Hammond-Orgel benutzt, um die Keyboard-Sounds der damaligen Zeit nachzuempfinden. Die Recordings haben irre Spaß gemacht, weil wir uns ja alle gleichzeitig im Studio einfinden mussten, um auch wirklich analog aufnehmen zu können. Das war unglaublich herausfordernd und zugleich unfassbar reich an Erfahrungen und Eindrücken. Wenn einer von uns einen Fehler gemacht hat, dann ist der eins zu eins so auf dem Track gelandet. Die Technik hat damals wenig Trickserei zugelassen.“

Lediglich für das Mastering – und auch das ist einem wirklichen Compilation-Album nachempfunden – ging man in ein und dasselbe Studio, nämlich zu Stamm-Produzent Mika Jussila in die Finnvox Studios Helsinki. So ist „Killection“, das zehnte Studioalbum der Bandgeschichte übrigens, dass bislang vielseitigste und außergewöhnlichste Werk von LORDI geworden. Neben einigen Rocknummern aus den frühen Siebzigern („Blow My Fuse“) befindet sich ein Disco-Song aus dem Jahr 1979 („Zombimbo“) darauf, sowie einige typische 80er-Party-Rockhymnen („Up To No Good“, „Cutterfly“). „In den 80ern musste alles laut sein“, berichtet Mr. Lordi von seiner Zeitreise durch und seinen Recherchen in den verschiedenen Musik-Jahrzehnten. „Alle Bands und Künstler haben irgendwie in ihren Songs proklamiert, dass sie laut und rebellisch sind. Das haben wir natürlich auch eingefangen.“
Die Zusammenarbeit mit Jean erstreckte sich für „Killection“ außerdem noch über einige weitere Songs. So tritt er beispielsweise beim Track „Scream Demon“ als Co-Writer auf. Neben einer großartigen musikalischen Zeitreise wartet „Killection“ lyrisch wieder mit dem gewohnten Monster-Spuk auf. Das Gruseln hat sich während all der Jahrzehnte nämlich nicht verändert. Das Line Up von LORDI hingegen schon: „Killection“ ist die Premiere für Hiisi, dem neuen Bass-Monster, das den Anfang des Jahres ausgeschiedenen Ox ersetzt. Ähnlich wie Ox kommt auch Hiisi aus den finnischen Wäldern, erinnert optisch allerdings an eine unheimliche Echse und nicht mehr an einen Bullen so wie Ox. „Hiisi ist in der finnischen Mythologie ein böser Dämon, der in den dunklen Gewässern und Wäldern zuhause ist. Quasi die nächste Entwicklungsstufe zu Ox.“ Wenige Wochen nach dem Release von „Killection“ werden die LORDI-Monster aus eben jenen Wäldern kriechen, um Europa in Form einer Tour heimzusuchen.

www.lordi.fi

www.facebook.com/LordiOfficial/

FAZIT:

Ich mochte LORDI schon immer!Und nicht nur seit dem Gewinn beim Gran Prix!Sie klangen und klingen “anders”!Auch dieses Album find ich mal wieder RICHTIG GEIL!

10 von 10 Punkte

 

 

 

 

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